5S für Deine Innenwelt

Vielleicht kennst du die 5S-Methode, die in vielen Unternehmen Anwendung findet. Es geht bei dieser Methode um eine recht schnell verständliche und einfache Art der Arbeitsorganisation, bei der ein Ablauf in 5 Schritte unterteilt wird. Nicht wertschöpfende Tätigkeiten, die zu Verschwendung führen, werden dabei minimiert und die Effizienz steigt. Das oberste Ziel sind Ordnung und Sauberkeit, woraus unmittelbar die nächste Ebene – Sicherheit – entsteht. Diese Methode lässt sich auch auf Deine Innenwelt umlegen…

Aber zunächst eine kurze Erläuterung der 5 Schritte:

  • Sortiere aus: Alle unnötigen Dinge aussortieren. Schränke, Tische und Regale vollständig ausräumen.
  • Systematische Ordnung: Stellflächen, Schränke, Rollcontainer, Schreibtische. Was wird benötigt? An welchem Ort? Wofür? Bestimmung eines Platzes und einer Adresse für jeden Gegenstand.
  • Sauber halten: Definition von Reinigungsstandards. Die Mitarbeiter reinigen ihren Arbeitsplatz und Ihre Arbeitsutensilien selbst. Dabei werden Mängel erkannt, markiert und stetig abgearbeitet. Reinigen ist prüfen!
  • Standardisieren: Neuen Zustand sicherstellen. Die Mitarbeiter definieren 5S-Standards für ihren eigenen Arbeitsbereich, wie z.B. definierte Stellplätze, Kennzeichnungen, Beschriftungen, Markierungen und Ampelsysteme. Standards sparen Suchzeiten!
  • Selbstdisziplin und ständige Verbesserung: Selbstdisziplin und ständige Verbesserung der Standards. Überprüfungen des aktuellen Standards mittels Checklisten sind dabei hilfreich.

Genauso lässt sich diese methodische Vorgangsweise auch für Dein eigenes Innenleben anwenden. Hierzu ein paar Gedankenanreger:

Sortiere aus:

Hier geht es um das Aussortieren von unnötigen Gedanken, also Gedanken, die Dich eigentlich nur belasten und nichts bringen. Hier könntest du dir einfach eine Liste mit 2 Spalten machen. In die linke Spalte notierst du dir alle belastenden Gedanken, auf deren Situationen du ohnehin keinen Einfluss hast bzw. nie hattest  (z.B.: Die Regierung müsste andere Entscheidungen treffen; Mein Nachbar müsste sich anders verhalten; Damals hätte mein Chef nicht so reagieren dürfen; Mein Partner sollte mehr Zeit mit mir verbringen;  u.s.w.). In die rechte Spalte notierst du dir alle Gedanken, die dich erfreuen und dich motivieren (z.B.: Ich würde gerne malen; Ich liebe es meiner Katze zuzusehen; Es tut mir gut in der Stille zu sein; Ich liebe es im Garten zu arbeiten, u.s.w.). Somit hast du einen guten Überblick, worauf du dich fokussieren solltest. Hänge dir diese Liste wohin, wo du sie oft sehen kannst. Je öfter du auf diese Liste blickst (und du kannst diese Liste natürlich jederzeit ergänzen), desto mehr wird sich dein Fokus von den unnötigen Gedanken abwenden hin zu den erfreulichen.

Systematische Ordnung:

Für Deine Innenwelt ist damit gemeint, deine Gedanken nicht unordentlich umherschweifen zu lassen, ständig in Vergangenheit und Zukunft abzuschweifen. Es geht also darum Ordnung in dein gedankliches Zeitgefüge zu bringen. Und da der einzige reale Augenblick im Hier und Jetzt stattfindet, sollten wir auch mit unserer Aufmerksamkeit im Hier und Jetzt bleiben. Hierbei können dich Achtsamkeitsübungen wunderbar unterstützen. Und je mehr du im Hier und Jetzt leben kannst, desto mehr werden auch deine belastenden Gedanken (deine linke Spalte) verschwinden. Solche Achtsamkeitsübungen findest du unter anderem im Internet zu Genüge an, achte jedoch darauf, dass es nicht nur um die Achtsamkeit im Außen, sondern auch um die Achtsamkeit im Innen geht.

Sauber halten:

Hier geht es um die energetische Reinigung, sowie um die energetische Harmonisierung mit den Schwingungen, die uns umgeben. Da sich diese Schwingungen im Kosmos und somit auch auf und in unserer Erde ständig erhöhen ist es hilfreich sich diesen Schwingungen anzupassen und unsere Energiefelder (Chakren) von niedrigeren Schwingungen zu reinigen. Hierzu können gezielte Meditationen helfen. Ich biete dazu jede Woche eine Online-Webinar an, in dem solche Reinigungen vorgenommen werden, aber du kannst natürlich auch jede andere dir bietende Möglichkeit dazu nutzen.

Standardisieren:

Für diesen Schritt bietet es sich an bestimmte „Zeitinseln“ zu schaffen, in denen du dich ganz bewusst deinem Innenleben hingibst. Im Idealfall bist du während dieser Zeitinseln alleine. Und wenn es nur 10 Minuten am Tag oder 30 Minuten jede Woche sind und das dafür regelmäßig, dann ist es schon mehr als die meisten dafür aufwenden, dabei ist uns das Innen so viel näher als das Außen und dennoch wird es so wenig beachtet. In diesen Zeitinseln kannst du dich dann ganz bewusst mit den ersten 3 Schritten befassen und dir damit Gutes tun.

Selbstdisziplin:

Damit du mit deinen angewandten Methoden (Gedankenklärungen, Meditationen, Achtsamkeitsübungen, u.s.w.) mit der Zeit nicht auf der Stelle trittst, geht es hier darum in bestimmten Intervallen was Neues auszuprobieren. So solltest du von Zeit zu Zeit deine „Gedankenliste“ neu erstellen, andere Achtsamkeitsübungen ausprobieren, eventuell andere „Zeitinseln“ festlegen, u.s.w.

 

Wenn Dich diese Gedankenanreger inspiriert haben, um Dich mehr um dein Innenleben zu kümmern, dann wünsche ich Dir viel Spass beim Ausprobieren und beim näheren Kennenlernen Deines Selbst.

 

Namaste

Anutosho  

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Vanessa (Mittwoch, 05 September 2018 12:31)

    Super beschrieben..icj denke besonders auch für kopfmenschen�