Unser aller Meister, für den wir alles tun ! ?

Gibt es für dich jemanden oder etwas, für den oder das du alles tust, auch wenn’s oft mühsam und anstrengend und gegen jede Lust ist? Gibt es einen Meister, der über dich herrscht, der der dich veranlasst morgens aufzustehen, noch bevor du eigentlich wirklich wach bist, dann in die Arbeit zu hecheln, obwohl du Lust auf etwas anderes hättest. Heißt dieser Meister vielleicht GELD? – Das muss ich ja alles tun, weil ich brauche das Geld ja zum Überleben! – Ist das wirklich so …?

Wie viele gibt es, die für Geld beinahe alles tun, ja manche morden sogar dafür, ob als Auftragskiller in der „freien Wildbahn“, oder als Soldat im „Krieg“ (macht eigentlich keinen Unterschied). Ich brauche das Geld, sonst kann ich mein neues Auto nicht bezahlen, mir das eigene Haus nicht leisten, dann kann ich nicht mit der Mode gehen, dann kann ich die Kinderbetreuung nicht bezahlen, die ich aber brauche, weil ich ja arbeiten muss um Geld zu verdienen, und so weiter. Hast du auch solche oder ähnliche Überzeugungen, die es dir rechtfertigen für den Meister fast alles zu tun.

Wenn JA dann solltest du einmal in aller Stille darüber nachdenken. Was braucht es wirklich um zufrieden und erfüllt zu leben. Erfüllt leben heißt nicht sich materiell alles erfüllen zu können, was einem im Hypnoseapparat (Fernseher) alles schmackhaft gemacht wird. Erfüllt zu leben heißt (für mich zumindest) mit dem zufrieden zu sein was man hat und das, was man hat auch noch zu teilen. Erfüllung kannst du nur im Inneren erfahren, nie im Äußeren. Hat es das Leben dir nicht schon oft genug gezeigt? Ein neues Auto, ach was waren wir glücklich. Wie lange? Eine Woche? Einen Monat? Auf jeden Fall nicht für immer. Oder einen neuen Partner gefunden und auf Wolke sieben geschwebt. Nichts kann mich jetzt mehr aufhalten, das waren doch deine Gefühle damals oder? Aber was ist passiert, warum hat das nicht angehalten? Weil das eine Veränderung, eine Befriedigung im Außen war.

Wir benötigen aber die Befriedigung in unserem tiefsten Inneren, um wirklich glücklich und zufrieden zu sein. Und diese innere Befriedigung lässt sich meist mit Geld eben nicht kaufen. Darum ist es ein Druckschluss zu glauben, je mehr Geld jemand besitzt, desto glücklicher muss der wohl sein. Sieh in die Augen eines Reichen oder Prominenten, der rund um die Uhr im Rampenlicht steht – und dann sieh in die Augen eines Bettlers, wenn du ihm ein Lächeln schenkst. Wer kommt dir glücklicher vor? Probiere es aus!

Wenn es aber nicht das Geld ist, das uns wirklich glücklich macht, warum machen wir das Geld dann überhaupt zu unserem Meister? Eine Frage über die es sich lohnt nachzudenken. Erforsche deine Glaubenssätze, warum das Geld für dich den Stellenwert hat, den es hat. Einmal richtig darüber nachgedacht und schon hat der Meister „GELD“ schon nicht mehr so eine Macht über dich/uns. Mit dem Verschwinden der Macht des Geldes verschwindet auch der Druck sich für den Meister verbiegen zu müssen, ständig den anderen vorzugaukeln, dass man etwas gerne tut, obwohl das Gegenteil der Fall ist. Wenn es überhaupt einen Meister geben sollte, dann ist das der Meister, der in dir wohnt, deine innere Stimme, auf die solltest du eher hören, denn die meint es langfristig immer gut mit dir. Erforsche für dich selbst, was du wirklich brauchst, worauf es für dich wirklich ankommt, und ich meine wirklich „wirklich“. Ich wünsche dir beim Erforschen viel Spass und viele tolle Erkenntnisse und wundere dich nicht, wenn du dich zu guter Letzt über dich selber wunderst, wie lange du den Meister GELD verehren konntest.

 

Namaste

Anutosho

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