Probleme sind Wegweiser

Wir dürfen auf keinen Fall Probleme als etwas Negatives sehen, sondern wie es so schön heißt "Probleme sind dazu da, um gelöst zu werden". Ich möchte dem aber noch etwas ganz besonders Wichtiges hinzufügen.- Probleme sind da, um uns reifen zu lassen, damit wir dazu lernen und uns somit weiterentwickeln. So gesehen müssten wir dankbar sein für all die Probleme, die sich uns stellen, denn ansonsten würden wir immer auf der Stelle treten, würden in unserer Entwicklung stehen bleiben und könnten nicht den Weg zur Vollkommenheit, zum totalen Eins werden, beschreiten.

Das ist ja der Sinn unseres Daseins beziehungsweise der Sinn unseres Lebens, das wir reifen und uns weiterentwickeln. Wir müssen auch wissen, dass sich uns immer nur diese Art von Problemen stellt, für die wir bereit sind, für die wir reif sind und die wir auch bewältigen beziehungsweise lösen können. Das scheint in diesem Moment, indem dieses Problem an uns heran tritt, oft nicht so zu sein, wir fühlen uns da oft ohnmächtig und hilflos dem Problem gegenübergestellt. Es scheint uns oft in die Knie zu zwingen und wir fühlen uns am Boden zerstört. Doch sobald wir einen klaren Kopf bekommen und etwas Abstand zu dieser Aufgabe gewinnen, sieht es meist schon ganz anders aus. Es ist schon etwas Wahres dran an dem Rat "Man soll erst mal eine Nacht darüber schlafen", so gewinnt man Abstand. Im Nachhinein gesehen kann wohl jeder bestätigen, dass wir aus besonders großen Problemen oder Schicksalsschlägen, so wie es auch viele nennen, am meisten gelernt haben, am meisten gereift sind. Es tritt niemals ein Problem an uns heran, für das wir nicht bereits die Lösung in uns haben. Durch diese Probleme werden wir gezwungen aktiv zu werden, damit wir auf dem Pfad der Entwicklung weiterschreiten.

 

Wir Menschen brauchen oft den berühmten Tritt in den Hintern, damit wir uns bewegen und Taten setzen.

  

Namaste

Venu

 

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