Spiel des Lebens

Ich leb' mein Leben, spiel mein Spiel

Von Sorgen und Problemen hat sowieso schon jeder zuviel.

Ich stehe morgens auf und mach meinen Job,

hoffentlich zur Zufriedenheit des Chefs, krieg mein Lob.

Spiel die Rolle des Mitarbeiters so gut ich kann

Doch hin und wieder regt mich das auf und dann - Erwischt! Erwischt ich bin drin...

Bin drin im Spiel des Lebens

Im Spiel des Nehmens und des Gebens

Im Spiel mit eigenen Regeln und Prämissen

Bin vom Spiel beherrscht und besessen.

Doch dann nehm' ich mich raus und kann mich selbst sehen,

betrachte mein Tun und muss lächeln,

wie gut ich die Rolle spiele und kann es nun verstehen.

Die Situation ist als Spiel gesehen nur halb so schlimm.

 

Nach der Arbeit komm ich dann nach hause,

freu' mich schon auf meine Frau, sowie eine gute Jause.

Bin völlig ausgelassen, als gäbe es kein Morgen,

diskutiere mit ihr familiäre Probleme, versteh' ihre Sorgen,

spiel die Rolle des Gatten so gut ich kann,

doch hin und wieder regt mich das auf und dann -

 

Erwischt! Erwischt, ich bin drin

Bin drin im Spiel des Lebens

Im Spiel des Nehmens und des Gebens

Im Spiel mit eigenen Regeln und Prämissen

Bin vom Spiel beherrscht und besessen.

Doch dann nehm' ich mich raus und kann mich selbst sehen,

betrachte mein Tun und muss lächeln,

wie gut ich die Rolle spiele und kann es nun verstehen.

Die Situation ist als Spiel gesehen nur halb so schlimm.

 

Ab und zu dann treff' ich mich mit Freunden so zum Quatschen,

über Sport, die Arbeit und Weltanschauungen wollen wir dann nur tratschen.

Können gemeinsam über Dritte lachen,

machen sonst noch allerhand verrückte Sachen.

Doch dann kommt der Punkt, wo wir nicht einer Meinung sind,

wir werden lauter, sag hör auf und geh verschwind,

spiel die Rolle des Kumpels so gut ich kann,

doch hin und wieder regen mich meine Freunde auf und dann -

 

Erwischt! Erwischt, ich bin drin

Bin drin im Spiel des Lebens

Im Spiel des Nehmens und des Gebens

Im Spiel mit eigenen Regeln und Prämissen

Bin vom Spiel beherrscht und besessen.

Doch dann nehm' ich mich raus und kann mich selbst sehen,

betrachte mein Tun und muss lächeln,

wie gut ich die Rolle spiele und kann es nun verstehen.

Die Situation ist als Spiel gesehen nur halb so schlimm.

 

Auch meine Kinder, ich liebe sie sehr,

machen mir mein Leben hin und wieder schwer.

Sie zeigen mir den Spiegel und meine Grenzen auf,

erinnern mich an meine Jugend, wie war ich da drauf?

Sie fordern viel und geben mehr,

ich kann sie oft nicht versteh'n, bin dann innerlich leer.

Spiel die Rolle des Vaters so gut ich kann,

doch hin und wieder regt mich das auf und dann -

 

Erwischt! Erwischt, ich bin drin

Bin drin im Spiel des Lebens

Im Spiel des Nehmens und des Gebens

Im Spiel mit eigenen Regeln und Prämissen

Bin vom Spiel beherrscht und besessen.

Doch dann nehm' ich mich raus und kann mich selbst sehen,

betrachte mein Tun und muss lächeln,

wie gut ich die Rolle spiele und kann es nun verstehen.

Die Situation ist als Spiel gesehen nur halb so schlimm.

 

Denke mal über Dein Spiel des Lebens nach; erwischt du dich auch oft?

 

Namaste

Anutosho

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